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Kinder-Theater-Fest - "Zwischendurch ist mittendrin"

Aktuelles
Die Dokumentation zum 3. deutschen Kindertheaterfest zum Download

Dokumentation des 3. deutschen Kindertheaterfestes
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Gern versenden wir die Dokumentation gegen eine Schutzgebühr von 5,- Euro.


Frühkindliche kulturelle Bildung: Potentiale für unsere Gesellschaft - Stellungnahme des Deutschen Kulturrates

Berlin, den 05.06.2008. Frühe Förderung bildet die Grundlage für ein lebenslanges Lernen, das von der frühkindlichen über die schulische, außerschulische, berufliche bis hin zur weiterbildenden Bildung reicht. Nicht zuletzt durch die Debatten um das Abschneiden der deutschen Schüler bei den PISA-Studien ...
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Programm
Ganz frisch und auch zum Basteln
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(Bitte beachten Sie die Dateigröße von 5.366 KB. Der Download dauert bei einer 56k Modem Leitung ca. 12 Minuten ...)

Ausgewählte Gruppen
"Der kleine Angsthase"
der Knirpsen der Lisa-Tetzner-Grundschule Berlin
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Die Inszenierung "Der kleine Angsthase", frei nach dem bekannten Kinderbuch von Elisabeth Shaw, überzeugt durch die große Spielfreude und gleichzeitig durch das theatrale Können der Theatergruppe "Knirpsen" der Lisa-Tetzner-Grundschule aus Berlin. Die Kinder entwickelten auf spielerische Weise das Szenarium zu ihrem Theaterstück selbst. In Improvisationen erzählen die "Knirpsen" mit Musik, Bewegung und tänzerischen Elementen die Geschichte eines Ausgegrenzten, der schließlich in einer lebensbedrohlichen Situation viel mehr Mut beweist als jeder andere. Auf der Bühne benutzen die Kinder ihre eigene Sprache und überzeugen in ihren Rollen. Beeindruckend ist, wie die jungen Spielerinnen und Spieler ihr Theaterstück gemeinsam auf die Bühne bringen und die Inszenierung als Gruppe tragen.
Romi Domkowsky

"Freischwimmer"
vom Kinderspielclub am JES Stuttgart
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Wer Angst hat und sie auch zeigt, wird schnell zur Zielscheibe des Spottes seiner Mitmenschen. Soll man sie also verbergen? Die Mitglieder des JES Kinderspielclubs sind da anderer Meinung.
Am Beginn ihrer Aufführung steht die Furcht eines Mädchens vor dem Sprung vom Drei-Metter-Brett. In einer Collage von Szenen und wenigen sinnvollen Filmsequenzen spielen sich die jungen Akteure dann durch Situationen, die sie fürchten. Dabei führen sie vor, wie andere - auch Erwachsene - auf Kinderängste reagieren, wie sie mit Hilfe anderer mutig werden und so das ungeliebte Gefühl, das die Glieder lähmt, überwinden. Wie Kinderfiguren aus Büchern Mut machen können, das zeigen sie uns gleich mit.
Jede Mitspielerin und jeder Mitspieler ist hier präsent, doch gemeinsam als Gruppe spielen sie die Hauptrolle. Mit wenigen Würfeln, die die Spielenden mit den selbst gewählten Mutmachern gestaltet haben, wird im ansonsten kargen Bühnenraum rasch der jeweils neue Spielort etabliert. Es macht Spaß, diesen Mädchen und Jungen dabei zuzuschauen, wie sie sich von ihren Ängsten freischwimmen.
Annett Israel

"Müllers Esel, der bist du"
der Theater-AG an der Grundschule St. Leonhard
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Das Märchen der Bremer Stadtmusikanten wird auf eine sehr eigene Art erzählt, geht es doch hier um Kinder, die aus den verschiedensten Gründen aus dem Elternhaus getrieben werden, weil die Erwachsenenwelt die kindlichen Ängste und Nöte nicht oder nur unzureichend wahrnimmt. Das geschieht auf sehr eindringliche , aber auch temperamentvolle Art mit einfachsten theatralen Mitteln, die wirkungsvoll und handlungsbezogen eingesetzt werden.
Der Spielablauf und die Textpassagen wurden in Improvisationen gemeinsam entwickelt. Das Spiel der Akteure zeigt viel Spontaneität, Spielfreude, lässt aber auch die gezielte und überzeugende Arbeit an unterschiedlichen Darstellungsformen erkennen.
Michael Assies

"Perspektive Hamburg"
vom Kampnagel Hamburg
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Hier kommen die Kinder zu Wort. Sie haben nämlich etwas zu sagen, und zwar dem Publikum, den Erwachsenen, ihren Eltern, Tanten, Onkels, Omas und Opas.
Mit hervorstechender Bühnenpräsenz, einer ausgeprägten Selbstwahrnehmung und spürbarer Spiellust, richten sich die jungen Darsteller nach und nach auf der Bühne ein. "Wir ziehen hier ein".
Mittels spielerischer Verbindung der sehr unterschiedlichen Geschichten und Charaktere der einzelnen Darsteller ergibt sich ein perfektes Zusammenspiel der heterogenen Gruppe, das den Zuschauer mitnimmt, amüsiert und auch nachdenklich stimmt.
Angefangen beim gemeinsamen chorischen Auftritt aller jungen Darsteller bis hin zu den einzelnen Geschichten der Beteiligten, schafft die Inszenierung den Sprung von der Videodokumentation auf die Bühne in überzeugender Weise.
Katrin Brademann

"Piraten"
der Bienen der Tanzwerkstatt No Limit Berlin
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Die Piraten - Aus dem Nichts tauchen sie auf, schleichen sich heran und verwandeln alles in einen gewaltigen Ozean, der voller Geheimnisse und Abenteuer zu stecken scheint. Mutig, mit riesen Schritten schreiten die vier Besatzungen ihr Territorium ab. Zeichnen Piratenschiffe mit ausladenden Bewegungen in den Raum. Kraftvoll, mit großem Selbstbewusstsein strecken sich die Körper dem nächsten Ziel entgegen. Die Piratinnen zeigen keine Scheu, aufeinander zu zuspringen, um im nächsten Moment geerdet, mit beiden Beinen fest auf den Planken zu landen. Der Blick offen, für den nächsten Zeitsprung bereit. Mit einem Dreh nehmen wir Platz im Piratenschiff. Mit durchgehender Präsenz dürfen wir Augenzeugen der kraftausstrahlenden Tänzerinnen und ihrer Abenteuer auf einem tosenden Meer werden. In denen sie einmal mit ihrer eigenen Körpersprache ein Ensemble von stürmenden Wellen sind und im nächsten Moment jede Piratin auf ihre Eigenart sich darauf forttreiben lässt. Der mächtigen Musik stellen sich die Besatzungen mit ihren drehenden und wendenden ‚Kampfkünsten‘ entgegen. Erobern sich somit ihre Welt, lassen uns daran teilhaben. Lassen uns das Salzwasser auf der Haut und die Sturmflut im Haar spüren. Äußerlich und innerlich bewegt tauchen Ensemble und Zuschauer gemeinsam wieder auf - von einer rasanten Reise in ein unbekanntes Land.
Silke Lenz

"Ronja Räubertochter"
von putzmunter des BAFF Theater Delitzsch e.V.
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Spielend erobern sich die jüngsten Mitglieder der integrativen Theatergruppe putzmunter als Rumpelwichte die Bühne und lassen sich auf den geschickt von ihnen dem Publikum suggerierten Wunsch ein, die überaus beliebte Geschichte von Ronja Räubertochter noch einmal zu erzählen. Ein lebendiger Wald entlässt nun Räuber, Gnomen und Druden ins Geschehen und macht es dem Zuschauer leicht, die große Vision vom friedlichen Zusammenleben der Räubersippen mitzuerleben. Immer wieder schlüpfen die 16 Kinder in neue Rollen und haben dabei sichtlich Spaß. Das den Raum erfüllende Summen, Zischen und Grollen fordert den stimmlichen und körperlichen Einsatz und das Zusammenspiel aller SpielerInnen. Kostüm- und Bühnenversatzteile werden von den Kindern unaufwendig und sparsam eingesetzt und schaffen doch eine kleine Phantastiewelt. Man glaubt ihnen, dass es ihre Entscheidung war, diesen Kinderbuchklassiker mit Leben zu erfüllen.
Waltraud Bartsch

Jury
Jurymitglieder >>>
|schließen| Die Jury v.l.n.r.
Annett Israel, Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland
Michael Assies, Bundesverband Darstellendes Spiel
Waltraud Bartsch, ASSITEJ
Silke Lenz, Landeszentrum Spiel & Theater Sachsen-Anhalt (künstlerische Leitung des Kinder-Theater-Fests)
Michael Zimmermann, Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel & Theater (künstlerische Leitung des Kinder-Theater-Fests)
Katrin Freese, Bundesverband Theaterpädagogik
Katrin Brademann, Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung
Romi Domkowsky, Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel & Theater (Leitung der Jury)
Frank Grünert, Bund Deutscher Amateurtheater
Künstlerische Auswahlkriterien >>>
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Kriterien der Jury des 3. Deutschen Kinder-Theater-Festes
  1. Im Theaterstück wird die natürliche Spielfreude der Kinder sichtbar gemacht. Die Inszenierung knüpft an den Spielfähigkeiten der Kinder an.
  2. Das Theaterstück wird sichtbar von der gesamten Theatergruppe getragen. Die Gruppe wirkt als Ensemble. Die Spieler spielen miteinander. Einer ausgewogenen Rollenverteilung wurde in der Inszenierung der Vorrang gegeben.
  3. Die Spieler zeigen in der Inszenierung eine stimmige Beziehung zu ihren Rollen. Die Spieler haben sich ihre Rollen anverwandelt.
  4. Die Spieler verfügen über Präsenz und beherrschen theatrales Handwerk. Die Theatergruppe macht den Eindruck, unter den Aufführungsbedingungen des Festivals bestehen zu können.
  5. Die Spieler sind sich zu jedem Zeitpunkt der Aufführung bewusst, Theater zu spielen. Sie haben eine sichtbare Wahrnehmung für das Publikum.
  6. Das Gesamtkonzept der Inszenierung ist stimmig.
Die Jury hat sich unter Berücksichtigung dieser Kriterien für sechs Inszenierungen entschieden, die unterschiedliche Spielansätze dokumentieren.
Film


Das KinderTheaterFestival in Bildern
Magdeburg 2008

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Festivalzeitung
Die gesammelten Ausgaben der Festivalzeitung

Ausgabe 1 (2,47 MB) >>>

Ausgabe 2 (2,80 MB) >>>

Ausgabe 3 (3,69 MB) >>>


Veranstalter
Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel & Theater e.V.
Simrockstraße 8
30171 Hannover
Website: www.bag-online.de

Landeszentrum Spiel und Theater "Sachsen-Anhalt" e.V
Bandwirker Str. 12
39114 Magdeburg
Website: www.lanze-lsa.de

Kooperationspartner
theatermagdeburg
Universitätsplatz 9
39104 Magdeburg
Website: www.theater-magdeburg.de

Ständige Konferenz "Kinder spielen Theater"
Über die Ständige Konferenz >>>
Resolution >>>

Förderer
Kontakt
Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel & Theater e.V.
Simrockstraße 8
30171 Hannover
Website: www.bag-online.de