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Ausschreibung // 8. Deutsches Kinder-Theater-Fest


vom 27. bis 30. September 2018 am Stadttheater Minden (NRW)



>>> Download der Ausschreibung



Zeitschrift für Theaterpädagogik

Heft 71: Theaterpädagogik gebrauchen, vermitteln, behaupten...

Heft 70: Theaterpädagogik gebrauchen, vermitteln, behaupten...
Preis: 7,50 €/ erm.5,00 €
  • Vom richtigen im Falschen, oder: Welches Theater brauchen wir? Assoziationen, Fundstücke und Ausblicke aus dem beschädigten Leben
  • Das Fremde im Theater
    Vorläufige Überlegungen zu einer reponsiven Theaterpädagogik
  • Legislatives Theater - "Mach mit! Es geht um uns!!"
  • Behauptung durch Abgrenzung
  • Viel mehr Drama, Baby! - Der 3. bundesweite Tag der Theaterpädagogik
  • u.v.m.
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Dokumentation der Tagung „Theaterprojekte mit jugendlichen Geflüchteten“ online

Jugendliche mit Fluchterfahrung sind auch „einfach Jugendliche“. Junge Menschen, die Fragen und Themen beschäftigen, die sich allen Heranwachsenden stellen: Fragen nach der eigenen Rolle in der Welt, nach Gruppenzugehörigkeit(en), nach Freundschafts- und ersten Liebesbeziehungen, Gender usw.
Viele Jugendliche äußern dezidiert den Wunsch, nicht „immer als Flüchtling“ beteiligt zu werden:
„We don‘t want to stick out – we want to blend in”.
Unter dieser Überschrift diskutierten Akteur*innen der Theaterarbeit aktuelle Theaterprojekte mit jungen Geflüchteten. Die Tagung (4./5.11.16) war eine Kooperation zwischen der BAG Spiel & Theater und der Bundesakademie Wolfenbüttel. Alle Ergebnisse, Übungen zur praktischen Anwendung und Anregungen für weitere Diskurse stehen nun online:
Nach dem Abschluss der Veranstaltung haben die Organisatorinnen und Organisatoren gemeinsam ein Statement -Erfolg und Hoffnung- verabschiedet:

>>> www.bundesakademie.de


Internationales Übereinkommen ÜVET verabschiedet

Die Theaterpädagogik ist sowohl in Deutschland als auch in der Türkei und andernorts als eigenständige Disziplin fest etabliert. Zu einer Konkretisierung des Begriffs resp. einer begrifflichen Schärfe der Einzelwissenschaft haben unterschiedliche Entwicklungen beigetragen wie beispielsweise die Etablierung eigener institutionalisierter Ausbildungsgänge, die Erarbeitung eines Spezialwörterbuchs (Koch/Streisand: Wörterbuch der Theaterpädagogik), das Herausbringen einer Fachzeitschrift (Zeitschrift für Theaterpädagogik - Korrespondenzen) sowie die Gründung von fachlichen Verbänden. Künstlerische und pädagogische Aspekte vereinend geht es darum, wie mittels Theater(methoden) Menschen gebildet und gestärkt werden können.
Was noch fehlte, war ein Aspekt, der diejenigen stärker fokussiert, die theaterpädagogisch arbeiten und also das Medium Theater/Spiel als künstlerischen, pädagogischen Hebel nutzen, um bestehende Strukturen aufzubrechen, missliche Verhältnisse zu thematisieren, persönliche Probleme zu bearbeiten und Neues zu gestalten usw. Gemeint sind Theaterpädagog_innen, auch creative drama teacher genannt. Hier setzt das in deutsch-türkischer Zusammenarbeit entstandene Internationale Übereinkommen über das Verhalten und zur Ethik von Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen (ÜVET) an. Es dient dem Ziel, Theaterpädagog_innen bei ihrer Arbeit einen flexiblen Rahmen für ihr Selbstverständnis zu bieten, Selbstverständliches greifbar zu machen und gutes berufliches Verhalten zu verfestigen. Die Ausübung des Berufs erfordert körperliche und gedanklich-emotionale Beweglichkeit, (Welt-)Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und Kreativität. Deswegen soll ÜVET nicht als starres Korsett verstanden werden. Vielmehr enthält es selbstauferlegte Rechte und Pflichten, die in Anlehnung an sog. Codes of Ethics anderer Berufszweige zur Einhaltung bestimmter für verbindlich erachteter berufsethischer Grundsätze ermuntern und zugleich zu einer Stärkung des allgemeinen Verständnisses des Berufsstands führen.
(Genehmigter und gekürzter Vorabdruck des Artikels zum Internationalen Übereinkommen von Sinah Marx. Der Artikel erscheint im Oktober in der Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 59.) Zusammen mit Prof. Dr. Gerd Koch hat sie den Entwurf für das Übereinkommen erarbeitet, das im erweiterten Expert_innen-Kreis erörtert und weiterentwickelt und in verschiedenen Gremien in der Türkei und in Deutschland diskutiert wurde. Verabschiedet wurde das Übereinkommen am 31.03.11 beim 19. Drama-Kongress des türkischen Theatervereins, Çağdaš Drama Derneği, in Antalya.

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Die Mitglieder der BAG Spiel & Theater verabschieden das Positionspapier

-Spiel & Theater


für die Kunst des Miteinander auf dem Weg zur Bildungsnation Deutschland-



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