Aktuell

Aktuelles


8. Deutsches Kinder-Theater-Fest „Spiel(t)räume“


vom 27. bis zum 30. September am Stadttheater Minden



Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel & Theater veranstaltet in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Spiel und Theater NRW und dem Stadttheater Minden das 8. Kinder-Theater-Fest. Aus 36 Bewerbungen hat die aus Kindern und FachexpertInnen paritätisch besetzte Jury sechs Produktionen ausgewählt, die zum Kindertheaterfest eingeladen sind. Alle aktuellen Informationen zum Spielplan und umfangreichen Rahmenprogramm auf www.kinder-theater-fest.de und auf facebook.


13. Europäische Jugendtheater-Werkstatt


vom 11. bis zum 22. Juli in Toulouse



Jugendliche aus Deutschland und vielen anderen Ländern Europas kommen im Juli zur 13. Jugendtheater-Werkstatt EDERED in Frankreich (Toulouse) zusammen und bringen ihre Ideen, Wünsche und Anliegen auf die Bühne. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung lautet „Great Explorers“ und wird vom französischen Amateurtheater-Verband ausgerichtet. Die BAG Spiel & Theater ist mit einer Delegation beteiligt.
Aktuelle Informationen auf www.edered.org und auf facebook www.facebook.com


Internationale Jugendbegegnung „40 Ways to Make the World More Attractive“ erfolgreich in Hannover zu Ende gegangen



Über 80 Jugendliche aus Ghana, Lettland, Malawi, der Türkei und Deutschland haben auf Einladung der BAG Spiel & Theater und weiterer Kooperationspartner vom 14. bis zum 23. Juni an der internationalen Begegnung „40 Ways to Make the World More Attractive“ teilgenommen. In verschiedenen Aufführungen, Lecture Performances, Workshops und Gastspielen wurden Weltverbesserungsvorschläge vorgestellt und diskutiert.


40 ways to make the world more attractive


Die 40. und internationale Ausgabe des Festivals »Jugend spielt für Jugend«
18. – 22. Juni 2018, Hannover



40 ways to make the world more attractive Mit Theater gemeinsam die Welt gestalten? Jugendtheatergruppen aus Lettland, Ghana, Malawi und der Türkei sowie vier Schultheatergruppen aus der Region Hannover zeigen im Ballhof ihre Ideen für ein faires Miteinander in einer friedlichen Welt.

Das Festival Jugend spielt für Jugend steht unter dem Motto 40 ways to make the world more attractive und wird international. Neben den Schultheatergruppen der Ernst-Reuter-Schule Pattensen, des Georg-Büchner Gymnasiums, des Hölty-Gymnasiums und der IGS Langenhagen aus der Region Hannover sind Theatergruppen aus Lettland, Ghana, Malawi und der Türkei nach Hannover einladen.

In 40 verschiedenen Zusammenhängen wird darüber nachgedacht, wie die Welt zu einem lebenswerteren Ort werden kann. Die Jugendlichen erobern den Ballhof und weitere Plätze im Herzen von Hannover. In Theaterstücken, Workshops und Lecture Performances werden Lebensentwürfe, Ideen, Fantasien, Fragestellungen und Vorschläge für das zukünftige Zusammenleben entwickelt. Es wird zudem erforscht, was Theater als soziale Kunstform für junge Menschen bedeuten und leisten kann.

Die Konzeption des Festivals und die dazu gehörigen Reflexions- und Vermittlungsformate sind als eine Reaktion auf eine stärkere Diversifizierung bzw. zunehmende Tendenzen zu Nationalismus und Ausgrenzung in europäischen Gesellschaften und international zu verstehen.

>>> Download des Flyers



Zeitschrift für Theaterpädagogik

Heft 72: Stop Separating! Theaterpädagogische Arbeit in Bildungskontexten

Heft 72: Stop Separating! Theaterpädagogische Arbeit in Bildungskontexten
Preis: 7,50 €/ erm.5,00 €
  • Theater | Pädagogik | Schule - Positionen und Visionen eines Arbeitsfeldes
  • Teamteaching in Workshops
  • Zauberwort: Kooperation
  • Thesen zur Theaterarbeit an Schulen und in außerschulischen Bildungseinrichtungen
  • Wie wird man Lehrerin/Lehrer für Darstellendes Spiel/Theater
  • u.v.m.
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Dokumentation der Tagung „Theaterprojekte mit jugendlichen Geflüchteten“ online

Jugendliche mit Fluchterfahrung sind auch „einfach Jugendliche“. Junge Menschen, die Fragen und Themen beschäftigen, die sich allen Heranwachsenden stellen: Fragen nach der eigenen Rolle in der Welt, nach Gruppenzugehörigkeit(en), nach Freundschafts- und ersten Liebesbeziehungen, Gender usw.
Viele Jugendliche äußern dezidiert den Wunsch, nicht „immer als Flüchtling“ beteiligt zu werden:
„We don‘t want to stick out – we want to blend in”.
Unter dieser Überschrift diskutierten Akteur*innen der Theaterarbeit aktuelle Theaterprojekte mit jungen Geflüchteten. Die Tagung (4./5.11.16) war eine Kooperation zwischen der BAG Spiel & Theater und der Bundesakademie Wolfenbüttel. Alle Ergebnisse, Übungen zur praktischen Anwendung und Anregungen für weitere Diskurse stehen nun online:
Nach dem Abschluss der Veranstaltung haben die Organisatorinnen und Organisatoren gemeinsam ein Statement -Erfolg und Hoffnung- verabschiedet:

>>> www.bundesakademie.de


Internationales Übereinkommen ÜVET verabschiedet

Die Theaterpädagogik ist sowohl in Deutschland als auch in der Türkei und andernorts als eigenständige Disziplin fest etabliert. Zu einer Konkretisierung des Begriffs resp. einer begrifflichen Schärfe der Einzelwissenschaft haben unterschiedliche Entwicklungen beigetragen wie beispielsweise die Etablierung eigener institutionalisierter Ausbildungsgänge, die Erarbeitung eines Spezialwörterbuchs (Koch/Streisand: Wörterbuch der Theaterpädagogik), das Herausbringen einer Fachzeitschrift (Zeitschrift für Theaterpädagogik - Korrespondenzen) sowie die Gründung von fachlichen Verbänden. Künstlerische und pädagogische Aspekte vereinend geht es darum, wie mittels Theater(methoden) Menschen gebildet und gestärkt werden können.
Was noch fehlte, war ein Aspekt, der diejenigen stärker fokussiert, die theaterpädagogisch arbeiten und also das Medium Theater/Spiel als künstlerischen, pädagogischen Hebel nutzen, um bestehende Strukturen aufzubrechen, missliche Verhältnisse zu thematisieren, persönliche Probleme zu bearbeiten und Neues zu gestalten usw. Gemeint sind Theaterpädagog_innen, auch creative drama teacher genannt. Hier setzt das in deutsch-türkischer Zusammenarbeit entstandene Internationale Übereinkommen über das Verhalten und zur Ethik von Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen (ÜVET) an. Es dient dem Ziel, Theaterpädagog_innen bei ihrer Arbeit einen flexiblen Rahmen für ihr Selbstverständnis zu bieten, Selbstverständliches greifbar zu machen und gutes berufliches Verhalten zu verfestigen. Die Ausübung des Berufs erfordert körperliche und gedanklich-emotionale Beweglichkeit, (Welt-)Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und Kreativität. Deswegen soll ÜVET nicht als starres Korsett verstanden werden. Vielmehr enthält es selbstauferlegte Rechte und Pflichten, die in Anlehnung an sog. Codes of Ethics anderer Berufszweige zur Einhaltung bestimmter für verbindlich erachteter berufsethischer Grundsätze ermuntern und zugleich zu einer Stärkung des allgemeinen Verständnisses des Berufsstands führen.
(Genehmigter und gekürzter Vorabdruck des Artikels zum Internationalen Übereinkommen von Sinah Marx. Der Artikel erscheint im Oktober in der Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 59.) Zusammen mit Prof. Dr. Gerd Koch hat sie den Entwurf für das Übereinkommen erarbeitet, das im erweiterten Expert_innen-Kreis erörtert und weiterentwickelt und in verschiedenen Gremien in der Türkei und in Deutschland diskutiert wurde. Verabschiedet wurde das Übereinkommen am 31.03.11 beim 19. Drama-Kongress des türkischen Theatervereins, Çağdaš Drama Derneği, in Antalya.

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Die Mitglieder der BAG Spiel & Theater verabschieden das Positionspapier

-Spiel & Theater


für die Kunst des Miteinander auf dem Weg zur Bildungsnation Deutschland-



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