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Birgit OelschlägerWorkshop III Darauf folgt eine pantomimische Stafette, mit der "reflexive Verben" dargestellt werden (du kratzt dich, du wäschst dich etc.). Dazu teilen wir uns in 2 Gruppen, jeweils eine Person rennt zur Workshop-Leiterin und lässt sich ein Verb zeigen, dass sie der Gruppe darstellt, die es erraten muss. Die Gruppe, die zuerst alle Verben erraten hat, hat gewonnen. Das nächste Spiel dient der Verfestigung des Wortschatzes zum Thema "Gefühle": Auf einem Flipchart sind verschiedene Gefühle notiert (Trauer/Freude, Hass/Liebe, Sehnsucht, Wut etc.). Wieder in zwei Gruppen erstellen wir zu je einem Gefühl eine Gruppenskulptur: Eine Teilnehmerin beginnt, die anderen ordnen sich nach und nach in das entstehende Bild ein. Dabei wird nicht gesprochen, die Stimmung ist konzentriert. Wenn das Standbild fertig ist, versucht die andere Gruppe die entspreche Emotion zu erraten. Ähnlich verfahren wir mit Präpositionen, die den Dativ erfordern (auf dem Lande, im Supermarkt etc.): Die Person mit der ersten Idee stellt sich auf, die anderen ordnen sich zu bis das Standbild komplett ist. Zum Thema "Interjektionen" beginnen wir schon erste kleine Szenen zu entwickeln. Zunächst ordnen wir in Kleingruppen die Interjektionen ihrer Bedeutung zu (Ah! – positive Überraschung; Hä? – Wie bitte?; Oh! – Erstaunen mit Respekt etc.). Um den Wortschatz zu verfestigen, gebrauchen wir die Interjektionen nacheinander in einem Raumlauf: Die Leiterin gibt eine Interjektion vor und wir gehen der Interjektion entsprechend und sie äußernd auf Dinge im Raum zu. Wieder in Kleingruppen folgt nun die Aufgabe, pro Spieler eine Interjektion auszusuchen und aus den vorhandenen Ausrufen einen (absurden) Dialog zu entwickeln. Die anderen Gruppen schauen zu und kommentieren das Gesehene. In einer Erweiterung erfinden die Spielenden eine komplette Szene, in der jede Person wieder nur eine Interjektion als Text hat. Hier liegt das Gewicht auf dem Spiel und wenig Sprache wird sehr genau verwendet. Die Zuschauenden interpretieren die Szenen, es sind viele Lösungen möglich. Im zweiten Teil des Workshops, stellen wir die Tische zu einem Frontalunterricht auf. Wir erhalten einen kurzen Text von Peter Bichsel und lesen ihn, allerdings fehlt das Ende. Der unbekannte Wortschatz wird geklärt und die im Text vorkommenden Requisiten werden gesammelt. Diese Dinge befinden sich auch im Raum und jede Teilnehmerin sucht sich die entsprechenden Requisiten für ihren Platz zusammen (z.B. einen Aschenbecher, ein Blatt Papier, einen Stift etc.). Die Leiterin liest den Text nun laut vor und wir handeln als Protagonisten. Zwischendurch hält sie inne und fragt eine Spielende, was sie gerade denkt. Wir sammeln Informationen zur Figur, versuchen herauszuarbeiten, wer er ist und was er macht. Zu zweit entwickeln wir nun ein potentielles Ende für die Geschichte und können es auch fakultativ vorspielen. Es gibt viele verschiedene Ansätze, welche Version ist die plausibelste und warum? Nach einer Diskussion lesen wir das richtige Ende des Textes. Kontakt: Birgit Oelschläger E-Mail privat: bodiwa@t-online.de >>> Protokoll des Workshops als PDF-Dokument |