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Aktuelles

Newsletter der BAG Spiel & Theater - August 2011

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Internationales Übereinkommen ÜVET verabschiedet

Die Theaterpädagogik ist sowohl in Deutschland als auch in der Türkei und andernorts als eigenständige Disziplin fest etabliert. Zu einer Konkretisierung des Begriffs resp. einer begrifflichen Schärfe der Einzelwissenschaft haben unterschiedliche Entwicklungen beigetragen wie beispielsweise die Etablierung eigener institutionalisierter Ausbildungsgänge, die Erarbeitung eines Spezialwörterbuchs (Koch/Streisand: Wörterbuch der Theaterpädagogik), das Herausbringen einer Fachzeitschrift (Zeitschrift für Theaterpädagogik - Korrespondenzen) sowie die Gründung von fachlichen Verbänden. Künstlerische und pädagogische Aspekte vereinend geht es darum, wie mittels Theater(methoden) Menschen gebildet und gestärkt werden können.
Was noch fehlte, war ein Aspekt, der diejenigen stärker fokussiert, die theaterpädagogisch arbeiten und also das Medium Theater/Spiel als künstlerischen, pädagogischen Hebel nutzen, um bestehende Strukturen aufzubrechen, missliche Verhältnisse zu thematisieren, persönliche Probleme zu bearbeiten und Neues zu gestalten usw. Gemeint sind Theaterpädagog_innen, auch creative drama teacher genannt. Hier setzt das in deutsch-türkischer Zusammenarbeit entstandene Internationale Übereinkommen über das Verhalten und zur Ethik von Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen (ÜVET) an. Es dient dem Ziel, Theaterpädagog_innen bei ihrer Arbeit einen flexiblen Rahmen für ihr Selbstverständnis zu bieten, Selbstverständliches greifbar zu machen und gutes berufliches Verhalten zu verfestigen. Die Ausübung des Berufs erfordert körperliche und gedanklich-emotionale Beweglichkeit, (Welt-)Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und Kreativität. Deswegen soll ÜVET nicht als starres Korsett verstanden werden. Vielmehr enthält es selbstauferlegte Rechte und Pflichten, die in Anlehnung an sog. Codes of Ethics anderer Berufszweige zur Einhaltung bestimmter für verbindlich erachteter berufsethischer Grundsätze ermuntern und zugleich zu einer Stärkung des allgemeinen Verständnisses des Berufsstands führen.
(Genehmigter und gekürzter Vorabdruck des Artikels zum Internationalen Übereinkommen von Sinah Marx. Der Artikel erscheint im Oktober in der Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 59.) Zusammen mit Prof. Dr. Gerd Koch hat sie den Entwurf für das Übereinkommen erarbeitet, das im erweiterten Expert_innen-Kreis erörtert und weiterentwickelt und in verschiedenen Gremien in der Türkei und in Deutschland diskutiert wurde. Verabschiedet wurde das Übereinkommen am 31.03.11 beim 19. Drama-Kongress des türkischen Theatervereins, Çağdaš Drama Derneği, in Antalya.

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Die Mitglieder der BAG Spiel & Theater verabschieden das Positionspapier

-Spiel & Theater


für die Kunst des Miteinander auf dem Weg zur Bildungsnation Deutschland-



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Kultur/gut stärken

Ein statement der BAG Spiel und Theater e. V. zum 21. Mai 2011
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Protokolle theaterpädagogischer Praxis

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Konzepte und Verfahren aus der Multiplikatorenfortbildung "Interkurs"

In 30 ausgearbeiteten Protokollen beschreiben 21 Theaterschaffende ihre Konzepte, Herangehensweisen und Übungen zur praktischen Erarbeitung von fünf Theatertexten der Weltliteratur. Es sind die Protokolle und Reflexionen ihrer theater- und schauspielpä- dagogischen Werkstätten, die sie im Rahmen der internationalen Multiplikatorenfortbildung Interkurs durchgeführt haben.

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Heft 59 - Theaterpädagogik an Theatern

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Preis: 7,50 €/ erm.5,00 €
Theaterpädagogik an Theatern

Bestandsaufnahme
  • "Was geht" - Versuch einer Bestandsaufnahme der Theaterpädagogik an Theatern in Deutschland
  • Theaterpädagogik im Profil
  • Jugendtheater Oldenburg. Modell einer transinstitutionellen theaterpädagogischen Arbeit
Theorien
  • Theater und Vermittlung. Potentiale und Spannungsfelder einer Beziehung
  • Zwischen Lebenswelt und Kunstautonomie - Zum Wandel eines Vermittlungsproblems
  • Das Drama der Wahrnehmung

  • Diskussionen
    • Tisch 1 - Wer bildet wen und wozu?
    • Tisch 2 - Theaterpädagogik als Grenzüberschreitung
    • Tisch 3 - Theaterpädagogik zwischen Effizienz, Evaluation und Anspruch
    Magazin
    • Alzar la voz/Die Stimme erheben!
      Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen in Lima, Peru
    • Reichlich bewegt. Szenische Schreib- und Gestaltungswerkstätten "Armut und Reichtum"
    • Medienpädagogik im Theateralltag
    • Fremdsprachenunterricht mit Hilfe von Dramamethoden
    • Kultur macht Schule. Aber wie!?
    • Einführung des Fachs Theater in der Grundschule in Hamburg
    • Grundständig! - Und dann ...?
    • Jeder Berufsweg beginnt mit dem ersten Schritt - Theaterpädagogik in der Berufsvorbereitung
    • Herzrasen 3. Das besondere Festival des Seniorentheaters
    • Von Experten des Alltags und von den Schwierigkeiten mit internationalen Koproduktionen. Beobachtungen zum Deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen "Augenblick mal" in Berlin
    • Endlich: Internationales Übereinkommen über das Verhalten und zur Ethik von Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen (ÜVET)
    • Soziales, kreatives Theater und soziale Theaterpädagogik/Theaterbildung unter Bedingungen gesellschaftlichen Wandels - einige Erfahrungen und Denkanstöße
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    Hier finden Sie alle Informationen  zum 3. deutschen Kindertheaterfest Magdeburg 2008

    BAG-Publikation: Theatre of Relevance - Theater über Leben

    Scena - Beiträge zu Theater und Religion

    In der internationalen Theaterszene treten immer häufiger Theatergruppen auf, deren junge Darstellerinnen und Darsteller aus schwierigen sozialen Lebenssituationen kommen. In ihrer Themenwahl gehen sie von eigenen Erfahrungen aus, sie machen Theater über Leben und zeigen, wie sie mittels Theater überleben. Dabei überschreiten sie längst die Schwelle von der Sozialarbeit zur künstlerischen ...

    Preis: 15,00 €

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